Streetwork und offene Jugendarbeit erreichen Jugendliche dort, wo sie sich aufhalten. In Kombination mit legalen Flächen, Workshops und angeleiteten Gestaltungsprojekten entstehen Alternativen zum illegalen Sprühen – und Ansprechwege, wenn es zu Konflikten kommt.
Bewährt haben sich feste Kooperationen zwischen Ordnungsamt, Jugendförderung, Wohnungsunternehmen und Vereinen: klare Zuständigkeiten, ein gemeinsames Lagebild und wiederkehrende Formate statt Einzelaktionen.
Wichtig ist eine sachliche Sprache. Wer die gesamte Szene kriminalisiert, verliert die Gesprächspartner, die für Prävention gebraucht werden.
Quelle: Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes · Letzte Prüfung: 2026-08-24
Primärquelle: polizei-beratung.de
