Temporäre Opferschichten werden bei der Reinigung mit abgetragen und danach erneut aufgebracht; sie sind besonders für empfindliche und denkmalgeschützte Oberflächen interessant, weil sie reversibel sind. Semi-permanente Systeme halten mehrere Reinigungen aus, permanente Beschichtungen bilden eine dauerhaft schmutzabweisende Oberfläche.
Zu prüfen sind Diffusionsfähigkeit, Optikveränderung (Glanz, Anfeuchtung), UV-Stabilität, Verträglichkeit mit Altbeschichtungen und die Frage, wer die Wiederherstellung nach einer Reinigung übernimmt.
Wirtschaftlich lohnen sich Schutzsysteme vor allem an Objekten mit hoher Wiederholungsrate: Unterführungen, Sockelzonen, Trafostationen und exponierten Rückfassaden.
Quelle: Deutsches Architektenblatt (Fachbeitrag) · Letzte Prüfung: 2026-08-24
Primärquelle: dabonline.de
